Symposien Samstag

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Saal 5 09:45 - 11:15 03.10.2015
Symposium Sa14
Intraoperatives Echtzeit-OCT- Erste Erfahrungen und künftige Entwicklungsmöglichkeiten
Vorsitzende/r: Lars-Olof Hattenbach (Ludwigshafen), Claus Cursiefen (Köln), Carsten Framme (Hannover)

In diesem Symposium werden erste Erfahrungen einer systematischen Evaluation der Intraoperativen Optischen Echtzeit-Kohärenztomografie für unterschiedliche Eingriffe im vorderen und hinteren Augenabschnitt demonstriert und im Hinblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen und routinemäßige Anwendungen in der Ophthalmochirurgie analysiert. Das vorgestellte Bildmaterial bietet völlig neue Einblicke in die Vorgänge und morphologischen Veränderungen während intraokulärer Operationen wie lamellärer Transplantationschirurgie der Hornhaut, Glaukomchirurgie, epiretinaler Makulachirurgie oder primärer Vitrektomie bei Amotio retinae und vermittelt die klinischen Grundlagen für eine interaktive Diskussion neuer pathophysiologischer Betrachtungsweisen und therapeutischer Ansätze.
Referent/in: Lars-Olof Hattenbach (Ludwigshafen)
Die intraoperative Optische Echtzeit-Kohärenztomografie (iOCT) bietet die Möglichkeit zur simultanen Darstellung der Netzhautschichten und vitreoretinalen Grenzflächen während chirurgischer Eingriffe im hinteren Augenabschnitt. Anhand von Fallbeispielen und Videos werden erste Erfahrungen zum Einsatz der iOCT in der epiretinalen Makulachirurgie vorgestellt und im Hinblick auf den potentiellen Nutzen einer routinemäßigen Anwendung sowie mögliche zukünftige Entwicklungen analysiert. Das vorgestellte Bildmaterial zeigt dabei völlig neue Einblicke in die Vorgänge und morphologischen Veränderungen bei typischen vitreoretinalchirurgischen Techniken wie dem Membranpeeling.
Referent/in: Philip Maier (Freiburg)
Mit Hilfe des intraoperativen OCT lassen sich in Echtzeit während ophthalmologischer Eingriffe hochauflösende Schnittbilder der okulären Strukturen darstellen, die dem Chirurgen so zusätzliche Informationen hinsichtlich Erfolg und Sicherheit des durchgeführten Eingriffs geben sollen. In dem Referat sollen die ersten Erfahrungen mit dieser Technik im Bereich der Vorderabschnittschirurgie dargestellt werden. Dabei wird auf den Einsatz des intraoperativen OCT bei verschiedensten Eingriffen von der Pterygium-Exzision über die vordere und hintere lamelläre Keratoplastik bis zur autologen Limbustransplantation eingegangen.
Referent/in: Mathias Maier (München)
Das intraoperative OCT (i-OCT) liefert durch die Integration von Mikroskop und SD-OCT eine sofortige Visualisierung der Region of interest (ROI). Der Operateur erhält neben dem Mikroskopbild die intraoperative Darstellung aller Netzhautschichten, des Glaskörpers sowie der Instrument-Gewebe-Interaktion in Echtzeit, und kann diese intraoperativ sofort verfügbare Information für die chirurgische Strategie nutzen. Bisher ist das iOCT nur als Standmikroskop erhältlich, es besitzt keine Messfunktion, keine Tracking-Funktion und die Metallinstrumente verdecken den Scan. Künftig könnten transparente Instrumente (OCT-friendly-surgical instruments), Tracking Funktionen, ein Autofocus, sowie eine noch besserer Auflösung eine optimierte lückenlose intraoperative SD-OCT Diagnostik in Echtzeit erlauben.
Referent/in: Claus Cursiefen (Köln)
Die intraoperative OCT Diagnostik (iOCT) erlaubt es bei verschiedensten Vorderabschnittschirurgischen Maßnahmen mehr Sicherheit zur erhalten. Sowohl bei der DALK als auch bei der DMEK lassen sich bei der Anwendung des iOCTs Probleme vermeiden. Die Operationsdauer kann durch das iOCT verringert werden.
Referent/in: Hansjürgen Agostini (Freiburg)
Das intraoperative OCT bietet dann einen Vorteil, wenn sich relevante, neue morphologische Situationen im Verlauf einer Operation ergeben, und diese ausreichend mit dem OCT dargestellt werden können. Dies soll am Beispiel von Eingriffen bei Grubenpapille und subretinaler Massenblutung gezeigt werden.
Referent/in: Bernd Junker (Hannover)
Intraoperative Darstellungsmöglichkeiten des Kammerwinkels mit dem iOCT. Ist eine Echtzeitdarstellung der OP möglich? Nutzen als intraoperative Erfolgskontrolle?