Symposien Samstag

Änderungen im Programmablauf vorbehalten.

 
dt
Saal A&B 16:15 - 17:45 03.10.2015
Symposium Sa25
OCT-Angiographie und en-face OCT - Neue diagnostische Optionen bei Makulaerkrankungen?
Vorsitzende/r: Daniel Pauleikhoff (Münster), Britta Heimes (Münster)

Die Weiterentwicklung der bildgebenden Verfahren in der Retinologie speziell der OCT-Techniken wird die Diagnostik makulärer Erkrankungen stark verändern. Insbesondere sind nun spezifische Gefäßdarstellungen in der "OCT-Angiographie" und flächige Analysen von Veränderungen in spezifischen Schichten der spezifischen Netzhaut und der Netzhaut- und Aderhautgefäße mittels en-face OCT-Analysen möglich. Der aktuelle Stand dieser Entwicklung wird dargestellt.
Referent/in: Britta Heimes (Münster)
In der Diagnostik makulärer Erkrankungen bietet die En-Face Ansicht eine Möglichkeit, eine dreidimensionale, räumliche Vorstellung von Veränderungen zu gewinnen und deren Ausdehnung abzuschätzen. In dieser Betrachtung bietet die OCT-Angiographie eine nicht-invasive Darstellung der Perfusion der Netzhaut. Es werden Stärken und Schwächen der Verfahren anhand von Beispielen gezeigt.
Referent/in: Werner Inhoffen (Tübingen)
Bei Makulaödemen haben die FD-OCTs in der Verlaufskontrolle die in der PDT-Ära noch notwendigen FAs ersetzt. OCT-A Geräte können noch mehr: NH/AH Gefäße sind oft sehr gut darstellbar, daher stellt sich die Frage der FA-Ersetzbarkeit auch in der Erstdiagnostik. Im Kliniksbetrieb ist dieser Vergleich noch zu ermitteln: Effizienz der Darstellung, Interpretationsmöglichkeiten, Bildqualität, Cataract- und Bewegungseinfluss. Wahrscheinliches Ergebnis wird sein wie es Pelligrini aus Mailand jüngst feststellte: „A-OCT doesn’t replace FA/ICG. It rather adds complementary informations“.
Referent/in: Georg Spital (Münster)
Referent/in: Marie-Louise Farecki (Münster)
Die OCT-Angiographie ist eine neue, nicht-invasive Methode, mit der im Gegensatz zur konventionellen Fluoreszein-Angiographie ohne Farbstoff die Netz- und Aderhaut dargestellt werden. Hierbei können insbesondere die verschiedenen Gefäßschichten in Netz- und Aderhaut untersucht und fluoreszeinangiographisch definierte Subtypen der exsudativen AMD (okkulte und klassische CNV) spezifischer differenziert werden. Klare Analysealgorithmen sind hierzu notwendig.
Referent/in: Alain Gaudric (Paris)
Referent/in: Monika Fleckenstein (Bonn)
Referent/in: Ferenc Sallo (London)