Symposien Samstag

Änderungen im Programmablauf vorbehalten.

 
dt
Saal A&B 08:00 - 09:30 03.10.2015
Symposium Sa02
Dreams and Reality in der modernen Ophthalmochirurgie – Symposium der DGII
Vorsitzende/r: Gerd Auffarth (Heidelberg), Thomas Kohnen (Frankfurt am Main)

Das Motto des DGII Kongresses 2015 lautet: Dreams and Reality in der modernen Ophthalmochirurgie. Die Highlights des Kongresses werden in den Vorträgen vorgestellt im Bereich Katarakt/Refraktive Chirurgie, Grenzbereich vorderer/hinterer Augenabschnitt und Kornea.
Referent/in: Wolfgang Haigis (Würzburg)
Referent/in: Burkhard Dick (Bochum)
Der Einsatz des Femtosekundenlasers und der damit verbundenen Diagnostik (OCT, Scheimpflug) im Rahmen der Kataraktchirurgie (LCS) ermöglicht eine Behandlung, die sich von der herkömmlichen Operation in einigen Punkten nicht nur unterscheidet, sondern auch neue Operationsschritte ermöglicht, die vorher so nicht möglich waren. Hierzu zählen unter anderem die intrastromalen Inzisionen zur Astigmatismusreduktion bzw. Zielachsenmarkierung, die Minikapsulotomie, die Rescue-Technik oder beispielsweise die primäre hintere laser-assistierte Kapsulotomie. In dem Referat wird dargestellt, ob und inwiefern die LCS einen Mehrgewinn darstellt und welche möglichen Risiken damit verbunden sind.
Referent/in: Thomas Kohnen (Frankfurt am Main)
Mit der Smile-Technik ist eine neues Verfahren für die refraktive Hornhautchirurgie geboren. Um abzuschätzen, ob das Verfahren dem Goldstandard in der refraktiven Hotrnhautchirurgie, der Femto-LASIK, überlegen ist, wird eine Vergleich der beiden Verfahren in der Literatur angestellt. Die spezifischen Vor- und Nachteile, sowie die technischen Finessen werden in dem Referat dargestellt.
Referent/in: Gerd Auffarth (Heidelberg)
In den letzten Jahren ist insbesondere der sog. Intermediärvisus (die Zwischendistanz zwischenNahvisus und Ferne in einer Entfernung von etwa 60 bis 80 cm) immer mehr in den Vordergrund gerückt. Viele Patienten verlangen hier ein gutes Sehvermögen, um die neuen Medien und IT-Technologien sinnvoll nutzen zu können. Hier haben sich zwei Entwicklungen mit den trifokalen und den sog. EDOF-Linsen (enhanced depth of focus) entwickelt. Bei den Trifokallinsen handelt es sich um diffraktive Multifokallinsen mit drei Foci (nah, intermediär und fern), während es sich bei den EDOF-Linsen um eine diffraktive Optik mit einem einzigen sog. elongierten Fokusbereich handelt. Der Vortrag stelltdie Vor- und Nachteile und Besonderheiten dieser Linsen vor.
Referent/in: Christopher Wirbelauer (Berlin)
Beim Vorliegen einer Katarakt und eines primären Offenwinkelglaukoms (POWG) kann eine kombinierte Operation zur Drucksenkung notwendig sein. Der Kammerwinkel ist dabei die Region mit dem größten Abflusswiderstand und durch eine Stent-Implantation kann der konventionelle Abfluss wiederhergestellt werden. Bei diesen Patienten kann durch eine sog. Mikroinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) eine Drucksenkung von ca. 20-30% erreicht und die verwendeten Lokaltherapeutika reduziert werden. Aufgrund der effektiven Drucksenkung und der geringen Komplikationen hat die MIGS bereits einen festen Stellenwert in der Glaukombehandlung.
Referent/in: Albert J. Augustin (Karlsruhe)