Postersitzungen, Samstag, 3.10.2015

 
Foyer Estrel 13:15 - 14:15 03.10.2015
Postersitzung PSa10
Retina: CSC / ROP
Vorsitzende/r: Sabine Aisenbrey (Tübingen), Steffen Schmitz-Valckenberg (Bonn)

Referent/in: Stephanie Stumpfe (München)
Fragestellung: Bei der CCS handelt es sich um eine seröse Abhebung der neurosensorischen Retina mit oder ohne Abhebung des retinalen Pigmentepithels. Als zugrundeliegender Pathomechanismus wird die Kombination aus choroidaler Hyperpermeabilität und einer reduzierten Pumpfunktion des retinalen Pigmentepithels diskutiert, was zu einer Verdickung der Choroidea führt. Bislang existieren keine evidenzbasierten Behandlungsmöglichkeiten. Methodik: Ein 45-jähriger Patient stellte sich notfallmäßig mit einer seit ca. einer Woche bestehenden progredienten Visusminderung am linken Auge vor. Der best-korrigierte Visus (BCVA) betrug bei Erstvorstellung am betroffenen Auge 0,4p und am Partnerauge 1,0. Bei der klinischen Untersuchung zeigte sich am linken Auge bei regelrechten vorderen Augenabschnitten ein atypischer fovealer Reflex mit ödematös wirkender Makula. Im SD-OCT zeigte sich eine seröse PED sowie eine Ansammlung von subretinaler Flüssigkeit. In der Fluoreszeinangiographie zeigten sich die typischen Befunde einer CCS mit einem hyperfluoreszenten Quellpunkt mit im Verlauf zunehmender „schornsteinartiger“ Ausbreitung und Pooling. Ergebnisse: Trotz ausführlicher Aufklärung über eine mögliche Spontanheilung der Erkrankung äußerte der Patient bei subjektiv starken Beschwerden einen dringenden Behandlungswunsch, so dass unter engmaschigen Kontrollen die Therapie mit Eplerenon 50mg 1-0-0 eingeleitet wurde. Innerhalb eines Zeitraumes von 4 Wochen zeigte sich ein gutes Ansprechen auf die Therapie mit Visusanstieg auf 0,7p sowie Abnahme der zentralen Netzhautdicke und Rückgang der subretinalen Flüssigkeit. Nach sechs-monatiger Therapie war der Visus auf 1,0p angestiegen und es war keine subretinale Flüssigkeit mehr nachweisbar. Auch 2 und 5 Monate nach Absetzen der Therapie zeigte sich ein stabiler Befund mit Visus von 1,0 und regelrechter Makulakonfiguration. Schlussfolgerung: In vorangegangenen Studien konnte gezeigt werden, dass der vasodilatatorisch wirkende K-Kanal KCa2.3 durch Aldosteron hochreguliert wird. In einem in vivo-Experiment führte die intravitreale Gabe von Aldosteron zu einer Dilatation der choroidalen Gefäße und somit zu einer Verdickung der Choroidea. Die systemische Gabe von Aldosteronantagonisten, wie Eplerenon, stellt demnach eine gute Therapieoption bei CCS dar und könnte bei dringendem Behandlungswunsch auch bei noch nicht chronischer CCS mit einer Erkrankungsdauer von < 4 Monaten eingesetzt werden.
Referent/in: Egbert Matthé (Dresden)
Fragestellung: Retinopathia centralis serosa (RCS) ist eine häufige Erkrankung, die durch Exsudation von Flüssigkeit aus Aderhautgefäßen charakterisiert ist und zur Abhebung der neurosensorischen Retina und/oder des retinalen Pigmentepithels führt. Wir untersuchten die Auswirkung von Eplerenon, einem Hemmer des Mineralocorticoid-Rezeptors, auf die chronisch-rezidivierende RCS (cr-RCS). Methodik: Retrospektive Auswertung der Daten von 14 Patienten (12 männlich, 2 weiblich) mit cr-RCS, bei denen andere Methoden nicht wirksam (Diuretika, Acetylsalicylsäure, Anti-VEGF intravitreal), nicht anwendbar (Laserkoagulation) oder nicht gewünscht wurden (Photodynamische Therapie, Anti-VEGF intravitreal). Dauer der RCS war mindestens 12 Monate mit mindestens 1 Rezidiv. Jeder Patient erhielt 25 mg (1. Woche) bzw. 50 mg (ab 2. Woche) für mindestens drei Monate. Gemessen wurden der bestkorrigierte Visus und die zentrale Foveadicke mittels SD-OCT. Nebenwirkungen wurden von den Patienten als „keine“, „mild“ (bemerkbar, aber nicht störend), „tolerabel“ (störend, aber bei guter Wirkung akzeptabel) und „nicht tolerabel“ (dann Therapieabbruch) eingeschätzt. Ergebnis: Reduktion der subretinalen Flüssigkeit wurde bei 3 von 14 Patienten erreicht. Davon benötigten 2 keine weitere und 1 dauerhafte Therapie wegen Rezidiv. Bei 11 Patienten konnte kein Effekt von Eplerenon nachgewiesen werden, sodaß andere Maßnahmen erforderlich wurden. Davon hatten 3 einen Visusverlust unter Therapie. Visusänderung war hauptsächlich von der Dauer der RCS abhängig und dem Grad der Photorezeptor-Schädigung. Nebenwirkungen gaben 12 Patienten als „keine“ und 2 als „mild“ an (Hypotonie, Schwäche). Andere Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Schlussfolgerung: Die Therapie war gut verträglich; es gab keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Eplerenon ist eine Behandlungsoption bei cr-RCS, besonders bei beidseitiger Erkrankung und Bedarf nach Langzeit-Therapie. Trotzdem sind die Ansprechraten relativ niedrig und die Dauer der Therapie kann zu weiterem Rezeptorschaden und Visusverlust führen.
Referent/in: Bertan Cakir (Freiburg)
Purpose: Chronic serous chorioretinopathy (CCS) is a vision-threatening eye disease for which a validated standard treatment is still missing. Recent studies have shown that the corticosteroid pathway in choroid vessels plays an important role in the pathogenesis and that treatment with an aldosterone antagonists (e.g. Eplerenon) may improve clinical outcome. However, there is still limited clinical data to support this hypothesis. To investigate the clinical value of Eplerenon we performed a retrospective chart review of patients with chronic CCS treated with Eplerenon at the Eye Center of the University Hospital Freiburg. Methods: Twenty-eight patients with CCS resistant to conventional therapy and persistent CCS over 4 months were included in this retrospective study. Patients were initially treated with 25mg/day of oral Eplerenon for a week followed by a sustained daily dose of 50mg/day. The average CCS duration was 459 days before treatment start. Excluded from the retrospective analysis were patients with CCS duration less than 4 months, any evidence of choroidal neovascularization or other concomitant macular abnormalities. The primary outcome measure was change in central macular thickness (CMT) recorded by optical coherence tomography (SD-OCT). Secondary outcomes included changes in best-corrected visual acuity (BCVA) and percentage of eyes achieving complete resolution of subretinal fluid (SRF). Results: The mean follow-up time of CCS patients treated with Eplerenon was 64 days. CMT decreased in average by 27 µm (range -204 to +15 µm) per month upon Eplerenon treatment. Mean BCVA changed from 0.32 logMar (range 0.00 - 1.0) at baseline to 0.29 (range 0.00 - 1.10) after treatment. 17 patients (61%) did not show any substantial response to therapy whereas 11 patients (39%) revealed a reduction of >20% of CMT. Of the latter, 5 patients (18%) demonstrated a complete resolution of SRF. 3 patients (11%) had to stop treatment due to adverse effects. Conclusion: This study suggests that Eplerenon may be a therapeutical option for treating patients with therapy-resistant CCS. However, this analysis is limited by the low number of included cases and the variable base line situation in our cohort, but a group of rapid responders to the treatment can be distinguished from non-responders. Increased patient numbers and a more selected patient group are necessary to better define patient profiles profiting from the treatment.
Referent/in: Sylvana Ventzke (Dresden)
Fragestellung: Retinopathia centralis serosa (RCS) ist eine häufige Erkrankung, die durch Exsudation von Flüssigkeit aus Aderhautgefäßen charakterisiert ist und zur Abhebung der neurosensorischen Retina und/oder des retinalen Pigmentepithels führt. Eine Entzündungskomponente wird vermutet. Wir untersuchten den Effekt von systemischem Methotrexat (MTX), einem Folsäure-Antimetabolit und Immunsuppressivum, auf eine chronisch-rezidivierende RCS (cr-RCS). Methodik: Retrospektive Auswertung der Daten von 7 männlichen Patienten mit cr-RCS, bei denen andere Methoden nicht wirksam (Diuretika, Acetylsalicylsäure, Eplerenon, Anti-VEGF intravitreal), nicht anwendbar (Laserkoagulation) oder nicht gewünscht wurden (Photodynamische Therapie, Anti-VEGF intravitreal). Dauer der RCS war mindestens 12 Monate mit mindestens 1 Rezidiv. Jeder Patient erhielt 7,5 mg MTX wöchentlich oral für mindestens drei Monate. Gemessen wurden der bestkorrigierte Visus und die zentrale Foveadicke mittels SD-OCT. Nebenwirkungen wurden von den Patienten als „keine“, „mild“ (bemerkbar, aber nicht störend), „tolerabel“ (störend, aber bei guter Wirkung akzeptabel) und „nicht tolerabel“ (dann Therapieabbruch) eingeschätzt. Ergebnis: Bei einem Patienten war die subretinale Flüssigkeit vollständig rückläufig ohne Notwendigkeit einer anderen Behandlungsweise. Die Therapie wird derzeit fortgesetzt. Der Patient ist seit 12 Monaten rezidivfrei. Im Gegensatz dazu hatten 6 Patienten keine Reduktion der subretinalen oder subpigmentepithelialen Flüssigkeit; bei 3 davon war sogar eine Zunahme zu verzeichnen. Die Therapie wurde bei 2 Patienten nach 3 Monaten wegen Nebenwirkungen und bei den anderen vier nach 6 Monaten wegen fehlender Wirkung beendet. Zusammenfassung: Der anti-inflammatorische Effekt von systemischem MTX ist die Rationale für den Einsatz bei der cr-RCS. Die Therapie wurde allgemein gut vertragen mit nur milden Nebenwirkungen. Die Ansprechrate ist vergleichsweise niedrig. Systemisches MTX sollte nur erwogen werden bei milden chronischen Verläufen, bei denen eine langfristige Therapie notwendig erscheint und bei denen die lange initiale Phase bis zum Wirkungseintritt ohne Risiko für weitere Rezeptorschäden toleriert werden kann.
Referent/in: Nikolaus Feucht (München)
Einführung: Die CNV stellt eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei Pseudoxanthoma elasticum dar. Pseudoxanthoma elasticum ist eine seltene hereditäre Multisystemerkrankung, bei der es durch eine genetisch bedingte metabolische Dysfunktion zur Kalzifizierung von elastischen Fasern in der Haut, der Bruchmembran des Auges und in den Blutgefäßen kommt. Typische funduskopische Veränderungen bei Pseudoxanthoma elasticum sind peau d´orange, Angioid Streaks und Kometenschweif - Läsionen. Methode: Ein 40 jähriger Patient stellte sich notfallmäßig mit seit drei Tagen bestehender Visusminderung auf 0,3 am linken Auge vor. Anamnestisch waren weder vorhergehende Augenerkrankungen noch Allgemeinerkrankungen bekannt. Ergebnisse: Am betroffenen linken Auge stellte sich ophthalmoskopisch eine CNV dar, die mittels SD - OCT und Fluorescein - Angiographie als klassische CNV diagnostiziert wurde. Mittels weiterer bildgebender Verfahren (Infrarot-Bild, Fundusautofluoreszenz) konnten an beiden Augen typische Veränderungen für das Pseudoxanthoma elasticum wie peau d´orange, Angioid Streaks und Kometenschweif - Läsionen dargestellt werden. Wir behandelten mit zunächst 3 intravitrealen Avastin-Injektionen alle 4 Wochen am linken Auge. Nach drei Injektionen zeigte sich ein Visusanstieg auf 1,0 sowie eine deutliche Reduktion der subretinalen Flüssigkeit. Mittels Hautbiopsie konnte die Verdachtsdiagnose Pseudoxanthoma elasticum bestätigt werden. Da die Patienten aufgrund der erhöhten Kalzifizierung von elastischen Fasern in den Gefäßwänden ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und für Blutungen im Gastrointestinaltrakt haben, sollten diese abgeklärt werden. Bei diesem Patienten war die Abklärung unauffällig. Schlussfolgerung: Mittels spezialiserter bildgebender Verfahren können die typischen retinalen Veränderungen bei Pseudoxanthoma elasticum wie peau d´orange, Angioid streaks und Kometenschweif - Läsionen eindeutig dargestellt werden. Die intravitreale Anti-VEGF Therapie stellt eine effektive Behandlungsmethode der sekundären klassischen CNV bei Pseudoxanthoma elasticum dar.
Referent/in: Christina Nicolaeva Vidinova (Sofia)
Central serous chorioretinopathy is a condition characterized by serous retinal detachment. Adult-onset-foveomacular vitelliform dystrophy (AFVD) is a pattern dystrophy, resembling Best’s disease, but its onset is in mid to advanced aged adults. Purpose: The aim of our study is to make a comparison between the OCT and Fundus autofluorescence changes in patients with RCS and those with AFVD in terms of significance to proper diagnosis. Material and methods: We enrolled 12 patients with RCS and 8 patients with AFVD. They all underwent a complete ophthalmologic examinations including OCT (RTVue OPTOVUE) and fundus autofluorescence. The OCT programs included HD line, Cross Line, EMM5. The fundusautofluorescence (FAF) was done with the Cannon X1 camera. Results: In the first group of patients with RCS usually the zone of the sensory detachment was diffusely hypoautofluorescent, with only spots of hyperautofluorescent granules at the border of the lesion. The OCT demonstrated accumulation of material on the outer surface of the retina, proportional to the autofluorescence seen. In a similar way in AFVD patients accumulation of yellowish material has been found at the outer borders of the lesion with almost complete absence in the central part. On the OCT the deposits were located at the IS/OS interface and the RPE/choriocapillaris complex. The FAF photographs showed a relative lack of autofluorescence centrally with intense hyperautofluorescence in the periphery. Conclusion: OCT and FAF are two methods, who in combination give us detailed diagnosis of both diseses. FAF gives information on the changes in the RPE. Both RCS and AFVD are conditions that cause accumulation of autofluorescent material on the outer retina and in the subretinal space, due to RPE dysfunction. Although in AFVD there are some peculiarities, in both cases the lipufuscin-like accumulations is facilitated by the lack of apposition between the two retinal layers. Having in mind all the similarities mentioned it might be proper to suggest that seemingly disparate diseases can probably have a common pathogenesis and probably similar cause.
Referent/in: Stella Akman (Hannover)
Fragestellung: Die Frühgeborenenretinopathie (ROP) ist eine seltene schwere Augenerkrankung, die unbehandelt zur Erblindung führen kann. Schätzungen liegen bei ca. 400 behandlungsbedürftigen Frühgeborenen/ Jahr in Deutschland. Die Standardtherapie ist die Laserkoagulation der nicht-vaskularisierten Netzhaut. Das Behandlungsspektrum hat sich seit Einzug der intravitrealen anti-VEGF Therapie in die Augenheilkunde gewandelt. Die intravitreale Gabe von Bevacizumab (Bev) oder Ranibizumab gilt als vielversprechend, epidemiologische Daten sowie klinische Langzeitdaten fehlen jedoch. Um diese Lücke zu schließen, wurde das Retina.net-ROP-Register gegründet. Deutschlandweit werden retrospektive und prospektive Daten zu Kindern mit behandlungsbedürftiger ROP gesammelt. Methodik: Epidemiologische Registerstudie. Export der Hannoveraner Daten aus dem ROP-Register und Auswertung der retrospektiv und prospektiv erhobenen Daten von 2011 bis 2015. Auswertung von neonatologischen Daten, Augenbefund, ROP-Therapie, Verlauf und Komplikationen. Ergebnisse: Von 2011-2014 wurden in Hannover 15 Kinder (5 weiblich) von 353 Kindern behandelt, die auf ROP gescreent wurden. 4/15 wurden von extern zugewiesen. Das mittlere Geburtsalter betrug 24,73 ± 1,75 Schwangerschaftswochen (SSW), das mittlere Geburtsgewicht 675 ± 170g. Das 1. Screening auf ROP erfolgte im postmenstruellen Alter von 33 ± 2 Wochen (MW). Behandelt wurde im postmenstruellen Alter von 37,9 Wochen (MW) auf Grund einer ROP Zone I (1 Kind), Zone 2 (8), Zone 3 (4). 13 Kinder erhielten eine Laserbehandlung, 2 intravitreal Bev. Ophthalmologische unerwünschte Effekte nach Therapie waren Erosio corneae (1 Auge/Bev), Glaskörperblutung (2/ Laser), periphere Amotio (1/ Laser, mit Cerclage behandelt), alle transient. Neonatologische Parameter bis zum Zeitpunkt der Behandlung waren invasive Beatmung, Sauerstoffgabe und bronchopulmonale Dysplasie (je 14), bakterielle Sepsis (7), Hirnblutung (5), nekrotisierende Enterokolitis (2) und offener Ductus arteriosus (10). Schlussfolgerungen: Das ROP-Register ist ein wichtiges Tool, um valide Daten zur ROP Häufigkeit, Therapie und Verlauf in Deutschland zu erfassen. Es bietet die Chance auch für einzelne Zentren, Behandlungsmuster über die Zeit, beispielsweise unter Dazukommen neuer Therapieformen, standardisiert zu erfassen und auszuwerten. Es bietet darüber hinaus die Chance, auch Verläufe und Langzeitergebnisse der seltenen behandlungsbedürftigen ROP wissenschaftlich zu untersuchen.
Referent/in: Florina Stoica (Timisoara)
Retinopathy of prematurity is a proliferative disease that affects retinal vascularization in theeyes of premature babies.The aim of the study was to assess the functional results in patientstreated with diode laser (810 nm) for threshold retinopathy of prematurity. Material and Method: A retrospective review of infants with laser treatment at a tertiary center between 2007 and 2013was done. In our study were included 52 premature infants with gestational age (GA) < 34 weeksand a birth weight (BW) < 2000 grams totalizing 96 eyes with a visual acuity of, at least, 0.1 aftertreatment.Treated infants were followed up for best corrected visual acuity (in decimal),refractive error (converted to the spherical equivalent), the presence of anisometropia andassociated ocular pathology. Results: The mean GA was of 29.3 weeks and the mean BW was 1348.5 grams. The laser treated eyeshad a visual acuity grouped as follows: 13 eyes (13.5%) between 0.1-0.3, 31 (32.3%) betweenand 52 eyes (54.2%) between 0.8-1.0. For the eyes with visual acuity between 0.1- 0.3 the meanbirth weight was 1380 grams, the mean gestational age was 26.2 weeks, the mean age at themoment when the treatment was applied was 6.1 weeks, the mean energy used was 465.3 mWand the mean number of laser impacts applied was 2010.3. For the eye with a visual acuitybetween 0.8-1.0 the mean birth weight was 1363.3 grams, the mean gestational age was 29.4weeks, the mean age at the moment when the treatment was applied was 6.78 weeks, the meanenergy used was 370.7 mW and the mean number of laser impacts applied was 1470.4. Thespherical equivalents ranged between -24 D and +6 D. High astigmatism (>3.0 D) was found in26 eyes (27.08 %) and anisometropia in 29 patients (55.77%). Strabismus was diagnosed in 24(46.15%) cases of the 52 laser treated patients. Conclusion: The functional outcome after laser diode treatment for retinopathy of prematurity are favorable.A long term follow-up is necessary in order to obtain an improvement in the quality of liferegarding the visual function of the patients treated with laser for retinopathy of prematurity. Keywords: retinopathy of prematurity, laser treatment, functional outcomes, visual acuity,spherical equivalent Acknowledgements: The work was funded by POSDRU grant no. 159/1.5/S/136893 grant withtitle: “ Parteneriat strategic pentru cresterea cercetarii stiintifice din universitatile medicale prinacordarea de burse doctorale si postdoctorale- DocMed.Net_2.0”