Postersitzungen, Donnerstag, 1.10.2015

 
Foyer Estrel 13:15 - 14:15 01.10.2015
Postersitzung PDo05
Plastische Chirurgie / Lider / Orbita Plastic Surgery / Lids / Orbita
Vorsitzende/r: Anja K. Eckstein (Essen), Leonard Holbach (Erlangen)

Referent/in: Majeed Rana (Hannover)
Einleitung: Die Behandlung komplexer traumatischer Frakturen der Orbitawand stellt auch heute noch eine Herausforderung dar. Durch den technischen Fortschritt ist es inzwischen möglich, ein hohes Maß an Genauigkeit in der Behandlung von Frakturen der Orbita zu erreichen. Die Spiegelung der unbetroffenen Seite ermöglicht dabei eine originalgetreue Rekonstruktion der Orbita. Durch die Verwendung lasergesinterter patientenspezifischer Implantate in Kombination mit intraoperativer Navigation kann die optimale Behandlung von Orbita-Frakturen noch weiter vorangetrieben werden. Material und Methode: 34 Fälle mit unilateraler Orbita-Frakturen wurden retrospektiv analysiert, von denen 17 Patienten mit lasergesinterten patientenspezifischen Implantaten und weitere 17 Patienten mit vorgeformten Titan-Meshes behandelt worden waren. Ergebnisse: Der Mittelwertsvergleich beider Gruppen hinsichtlich des postoperativen Volumens und der Winkelabweichung von der unbetroffenen Orbita ergab eine signifikant präzisere Rekonstruktion in der Gruppe der Patienten, die mit lasergesinterten patientenspezifischen Implantaten rekonstruiert worden waren. Diskussion: Während der Einführungsphase dieses neuen Verfahrens in die klinische Routine sind die Kosten gegenüber dem klinischen Nutzen abzuwägen. Zusammenfassung:Im Vergleich zu vorgeformten Titan-Meshes kann mit lasergesinterten patientenspezifischen Implantaten in Kombination mit intraoperativer Navigation ein höheres Maß an Genauigkeit in der Rekonstruktion von unilateralen Orbita-Frakturen erreicht werden.
Referent/in: Darya Zubkova (Kharkiv)
Introduction: Nowadays it is well known the classic ophthalmological symptoms and signs of the intracranial arteriovenous fistula, but great variety of the anatomical variants of the fistula commonly complicate differential diagnostics of the orbital lesion. Aim: The aim of this paper is to present the case of 72 years old female with unusual case of intracranial dural arteriovenous fistula in the area of the right orbit with ophthalmological manifestation. Methods: Case study. Besides standard ophthalmological examination B-scanning («Vu MAX II» 10 MHz) of the right orbit and selective angiography (iodixanol 49%) have been carried out as well. Results: Clinical examination revealed the following: proptosis 2 mm, restricted right ocular motility, periorbital edema, chemosis with dilatation of conjunctival vessels, decreased visual acuity (6/10), concentric narrowing of the visual field, elevated intraocular pressure, no afferent pupillary defect. Fundus exam revealed paleness and glaucomatous excavation of optic disc cap, dilatation of retinal vessels. Any pathological changes of ENT and maxillofacial areas, respiratory systems, any history of periocular trauma or surgery, any history of endocrine or oncological diseases were not detected. B-scanning visualized convolutive tubular anechogenic formation in the superior-medial area of the orbit (diameter 2,03-2,09 mm), enlargement of the levator and upper rectus muscle, local edema of the orbital cellular tissue. Some intracranial pathological process was suspected and selective angiography were carried out. Opacification of the right external carotid artery detected infilling of the right superior orbital vein from terminal branch of the right middle dural artery. Conclusion: This case presents that sometime intracranial vascular disorders may have unusual ophthalmological manifestation.
Referent/in: Michael Augustynik (Freiburg)
Hintergrund: Kavernöse Hämangiome (Kavernome) sind der häufigste Orbitatumor des Erwachsenenalters. In der Literatur sind vielfältige chirurgische Zugangswege und Techniken beschrieben, unter anderem transkonjunktival, transkutan und / oder transossär. Wenn möglich, bevorzugen wir die transkonjunktivale, kryoassistierte Extraktion. In einer Fallserie analysierten wir die eigenen Ergebnisse seit 2006 und stellen diese im Vergleich zu den anderer chirurgischer Methoden dar. Methode: Wir untersuchten retrospektiv die an unserer Klinik ab 2006 bis 2015 durchgeführten transkonjunktivalen Kryoextraktionen von kavernösen Hämangiomen in Hinsicht auf Erfolgsquote und Komplikationsrate. Ergebnisse: In allen 10 Fällen ließ sich der Tumor vollständig entfernen. Bei einem besonders großen und bis in die Orbitaspitze reichenden Kavernoms resultierten postoperativ kurzfirstig eine mäßige Visusminderung und eine Motilitätsstörung. In einem Fall einer präoperativen Motilitätsstörung war diese postoperativ beseitigt. Diese Quoten decken sich weitgehend mit den Ergebnissen anderer publizierter Fallserien. Schlussfolgerung: Durch einen transkonjunktivalen Zugang können retrobulbär gelegene Kavernome nach Volumenreduktion durch Koagulation sicher mittels Kryoextraktion entfernt werden.
Referent/in: Vojislav Obrenović (Maribor)
Purpose: Granulomatosis with poliangiitis (GPA) is a rare idiopatic, multisystemic, autoimmune disease characterised by necrotising granulomatous inflammation and vasculitis of small and middle blood vessels. The aim of our presentation is to describe orbital manifestation in a patient with GPA. Metods: Patient with already diagnosted GPA on prolonged low-dose corticosteroid therapy was hospitalized in order to be submitted through diagnostic examination after having had symptoms for 2 months of deterioration of visual acuity in the right eye. Ophthalmological examination was made including visual field testing, ultrasound of orbit, colour vision testing, fundus examination and image studies of head and orbit (CT and MRA) were performed. Results: Clinical examination showed the presence of the soft tissue mass in the right orbit in the front of the optical canal that was inducing pressure onto the optic nerve. We recorded following related clinical symptoms : deterioration of visual acuity, defects in visual field and impaired colour vision. The effective therapy that helped in regression of clinical symptoms, was the therapy with high doses of systemic corticosteroids. Later, rheumatologist prescribed a biological medication. Conclusion: We had a case study of GPA with orbital manifestation in its very rare form. The therapy with high dose of corticosteroids applied intravenously was the efficient therapy i.e. we recorded improvement of clinical symptoms on follow up, and reduction of the soft tissue mass shown on image studies.
Referent/in: Jana Giers (Mainz)
Einleitung: Ein 64-jähriger Patient stellte sich notfallmäßig mit einer massiven Lidschwellung am rechten Auge in gutem Allgemeinzustand in unserer Ambulanz vor. Anamnestisch berichtete er über eine wahrscheinliche Bagatellverletzung beim Holzschneiden am Vorabend. Die Schwellung habe sich plötzlich über Nacht entwickelt. Innerhalb weniger Stunden wurde der Patient septisch und intensivpflichtig; eine Verlegung erfolgte. Verlauf: Zunächst erfolgten eine intravenöse Antibiotikatherapie sowie kreislaufstabilisierende Maßnahmen. Nach der Verlegung auf die Intensivstation wurde bei zunehmender Nekrose des Oberlides eine sofortige operative Wundversorgung vorgenommen, wobei avitales Gewebe bis in die anteriore Orbita abgetragen wurde. Zu diesem Zeitpunkt bestand zudem ein auffälliger Hautbefund mit Rötung, Überwärmung und erheblicher Schwellung. Diese war, zunächst vom Auge ausgehend zur Schläfenpartie, über den Hals bis zu beiden Füßen hin progredient, besserte sich im Verlauf und bildete sich vollständig zurück. Der intraoperative Abstrich ergab A-Streptokokken und Streptococcus castoreus. Unter einer breiten Antibiose mit Clindamycin, Imipenem, Metronidazol und Penicillin zeigten sich die Infektwerte (CRP von 267mg/l auf 0.59 mg/l) rückläufig. Zudem kam es zu einer guten Abschwellung und Granulation des Oberlides im Verlauf. Ergebnis: Nach einer breiten antibiotischen Therapie sowie einem Debridement von Lid und anteriorer Orbita wurde ein erfreulich rascher Heilungsverlauf beobachtet. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt auf der Intensivstation wurde der Patient mit einem guten Allgemeinzustand in die Augenklinik zurück verlegt. Fazit: Eine nekrotisierende Fasziitis ist eine lebensbedrohliche Weichteilinfektion, die durch sich foudroyant ausbreitende Nekrosen der betroffenen Faszien gekennzeichnet ist. Es handelt sich hierbei um bakteriell bedingte Infektion. Die Literatur beschreibt circa 100 Fälle einer periorbitalen nekrotisierenden Fasziitis in den letzten 20 Jahren. Die Mortalität wird mit 10-14% angegeben. Ein schnelles Handeln ist gefragt, um einen guten Verlauf sicher zu stellen.
Referent/in: Lukas Gizinski (Salzgitter)
Fragestellung: Mit welchen Komplikationen und welchen Therapie-Modalitäten kann man bei einer fibrösen Dysplasie in den Nasennebenhöhlen rechnen? Methodik: Bei einer 62-jährigen Patientin mit einer akut auftretenden linksseitigen Ophthalmoplegie wurde ein kompletter ophthalmologischer Status erhoben mit CT und MRT Untersuchung. Postoperativ gewonnenes Material wurde histologisch begutachtet. Bei einem Rezidiv wurde der ophthalmologische Status erneut erhoben und zusätzlich bildgebende Untersuchungen durchgeführt. Ergebnis: Die erste Vorstellung der Patientin erfolgte als Notfall mit einem linkseitigen Exophthalmus (2mm), Bindehautchemose und totaler Ophthalmoplegie. Fogende CT und MRT Untersuchungen ergaben eine massive Wucherungen des Sinus frontalis, ethmoidalis und maxillaris links mit Durchbruch in die Orbita durch das Orbitadach. Nach 1 Woche mit oraler 100mg Prednisolon Therapie bildete sich die Chemose zurück, aber die Ophthalmoplegie blieb. In der HNO-Klinik erfolgte eine endoskopische Extirpation des Gewebes in der Nasennebenhöhlen. Die Histologie ergab eine fibröse Dysplasie. Die postoperative Reduktion des Volumens des Sinus frontalis führte zur vollständigen Rückbildung der Ophthalmoplegie. 3 Jahre später wurde bei der CT-Verlaufsuntersuchung ein erneuter Durchbruch des wucherenden fibrotischen Gewebe in das Orbitadach festgestellt. Bei voller Sehschärfe, erhaltenem Gesichtsfeld und Motilität wurde zuerst von einer erneuten Exstirpation Abstand genommen. Ca. 4 Jahre nach der ersten OP trat die linkseitige Ophthalmoplegie auf. Die darauffolgende operative Räumung der fibrotischen Massen aus den Nasennebenhöhlen verlief komplikationslos und die Ophthalmoplegie bildete sich zurück. Schlussfolgerungen: Eine fibröse Dysplasie in den Nasennebenhöhlen kann zur Orbitaknochendefekten führen. Die Orbitadachdefekte führen dabei zur Ophthalmoplegie und zum Exophthalmus. Nur eine endoskopische Resektion des wucherenden fibrotischen Gewebes kann zur vollständigen Rückbildung der Ophthalmoplegie führen. Dabei ist mit einer hohen Rezidiv-Rate zu rechnen.
Referent/in: Ognjen Zrinscak (Zagreb)
Aim: To evaluate results, effectiveness and operative results as well complications of the transcanalicular laser-assisted dacrycystorhinostomy Patients and methods: Eighty two patients with nasolacrimal duct obstruction were included in the study. The operation was performed under general anesthesia. The osteotomy was achieved by laser energy via optic fiber through lacrimal canalicular system.On the end of the surgery bicanalicular silicon stent was inserted. Results: In postoperative period of 3-12 months the absance of epiphora and patency of the lacrimal drainage system on irrigation was assessed. The slicone stents were removed some 4-6 months after surgery.In 68 patients(83%) no epiphora was noted with patent drainage system. Fourteen patients had epiphora(17%) without pattency of drainage sytsem in ten of them. Conclusion: Transcanalicular laser-assisted dacryocystorhinostomy is a safe and effective opearting technique, yielding a high succes rate, in our case 83%. The procedure is simple, minimally invasive, well tolerated and offers good functional and cosmetic outcome.
Referent/in: Dan Mircea Stanila (Sibiu)
Introduction: Lacrimal ducts can be obstruated congenitally or aquired. The aim of this study is to analyze the advantages of the lacrimal ducts intubation. Material and method: We took in the study a number of 118 patients (132 eyes) with monolateral (90) or bilateral (14) obstructions. From this patients in a number of 32 eyes (28 patients, 24%) the mechanical desobstruction failed and they required intubation. In the obstruction of the lacrimal points which was the case at 4 patients (8 eyes), we used the device called punctum plug epiphora. In the obstruction of nasolacrimal duct we performed monocanalicular intubation ( Masterka stent) in 2 eyes and bicanalicular intubation (Ritleng probe procedure) in 22 eyes. Results and Discussion: Results were very good. One case was unsuccesful. Intubation of lacrimal ducts is a very good procedure in case of failure of mechanical desobstruction. Conclusion: Intubation of lacrimal ducts must be done as soon as possible. The results were very good. The rate of failure was 0,25%.
Referent/in: Jens Heichel (Halle)
Hintergrund: Im Rahmen eines Rubinstein-Taybi-Syndroms (RTS) kann es neben mentaler Retardierung zu multiplen Fehlbildungen mit okulärer Manifestation kommen. Methodik: Ein einjähriger Junge wurde aufgrund einer persistierenden mukopurulenten Sekretion mit Epiphora des rechten Auges vorgestellt. Trotz konservativer Therapieversuche und zweifacher Spülbehandlung konnte keine Heilung erreicht werden. Im Rahmen einer Intubation von Silikonstützmaterial musste eine knöcherne Stenose im Bereich des Ductus nasolacrimalis überwunden werden. Drei Monate nach Entfernung des Silikonstützmaterials stellte sich ein Rezidiv ein. Ergebnisse: Mittels diagnostischer Dakryoendoskopie wurde eine knöcherne Atresie im Bereich des Ductus nasolacrimalis verifiziert. Durch eine transkutane Dakryozystorhinostomie (DZR) konnte eine Sanierung der ableitenden Tränenwege erreicht werden. Das Alter des Patienten bei OP betrug 18 Monate. Im bisherigen Follow-up von 8 Monaten besteht kein klinischer Anhalt für eine Entzündung oder Abflussstörung im Bereich der Tränenwege. Bei auffälliger Fazies, mentalem Entwicklungsrückstand und Veränderungen im Bereich der Daumen erfolgte eine humangenetische Vorstellung, durch welche ein RTS diagnostiziert wurde. Schlussfolgerung: Fehlbildungen im Bereich der ableitenden Tränenwege gehören zu den häufigeren okulären Manifestationen eines RTS. Im Falle von knöchernen Stenosen ist die Indikation zu einer transkutanen DZR gegeben.
Referent/in: Sebastian Wawrzyniak (München)
Fragestellung: Beim Spasmus hemifacialis handelt es sich um einseitig auftretende unwillkürliche tonisch, klonische Verkrampfungen der mimischen Muskulatur. Die Prävalenz beträgt (F:M= 2:1) 14 bzw. 7 / 100.000. Bei neu auftretenden facialen Spasmen ist eine Suche nach der auslösenden Ursache angezeigt. Zumeist besteht ein mikrovaskuläres Kompressionssyndroms des N. facialis bei seinem Austritt aus dem Hirnstamm. Methodik: Ein 53-jähriger Patient stellte sich mit seit 1 Jahr zunehmenden linksseitigen, einschießenden, unwillkürlichen tonisch, klonischen Muskelverkrampfungen vor. Dadurch erlebte er Einschränkungen im alltäglichen Leben beim Arbeiten und Autofahren, sowie im Umgang mit Kunden. Als bildgebendes Verfahren zur Ursachensuche wurde eine Magnetresonanztomographie durchgeführt. Ergebnisse: Es zeigte sich bei unserem Patienten eine Gefäßvariante im Bereich der A.vertebralis . Dadurch erfolgt eine Kompression des Nervus facialis im Bereich seines Austrittes aus dem Hirnstamm. In der Literatur wird in 90% eine Kompression des N. facialis durch ein Blutgefäß als Ursache des Spasmus hemifacialis beschrieben. Es handelt sich um die A. cerebelli posterior inferior in ca. 40%, die A. cerebelli anterior inferior in ca. 20% sowie seltener um die A. vertebralis. In diesem Bereich befindet sich der Nerv in einer Übergangszone von der Oligodendrozyten- zur Schwannzellumscheidung. Schlussfolgerung: Dem Spasmus hemifacalis liegt in unserem Fall eine in der Magnetresonanztomographie darstellbare vaskulär bedingte Kompression des N. facialis zugrunde. Durch die anatomisch bedingte Veränderung der Gliazellen in diesem Bereich befindet sich dort eine besonders sensitive Zone. Differenzialdiagnostisch ist bei der Ursachenabklärung des Spasmus hemifacialis an dystone Erkrankungen wie z.B. idiopatischer Blepharospasmus, faziale Myokymien, Synkinesen (z.B. nach Parese des N. facialis) und Tics zu denken. Die Therapie sollte in Absprache mit dem Patienten nach Risiko und zu erwartendem Erfolg abgestimmt werden. Zur Verfügung stehen die medikamentöse Therapie mit Antiepileptika die mikrovaskuläre Dekompression (Janetta-Op) und Injektionen mit Botolinum Toxin alle 3-5 Monate in die betroffenen Muskel. Letzteres stellt eine sichere und nebenwirkungsarme Therapieoption dar.
Referent/in: Vladimir Sheptulin (Moscow)
Scientific objective: Parry-Romberg syndrome (PRS) is a rare pathological condition characterized by progressive hemifacial atrophy of skin, underlying soft tissues and bones. Ophthalmic involvement is usually presented by enophthalmos and pseudoptosis, uncommonly by eye movement disorders. The only previously described technique utilized an orbital floor implant placement. The purpose of our report is to present the case of lagophthalmos and enophthalmos correction in PRS by mucoperiosteal flap and intraorbital hyaluronic acid gel injection. Methods: 27 y.o. female with PRS complained of left eye pain, blurry vision and cosmetic asymmetry. During examination: left eye - 4mm enophthalmos, 1 mm lagophthalmos in supine position, no Bell’s phenomena, lid lag, 3 mm worse eyelid excursion, lower eyelid retraction and deep superior sulcus. Slit lamp: exposure keratopathy with inferior corneal opacity and neovascularisation. The patient was performed lower eyelid retraction correction by mucoperiosteal flap and a subsequent 2 ml intraorbital hyaluronic acid gel (Restylane SubQ) and 1 ml upper eyelid hollow (Restylane) injections. 1 month later functional (kinetic) CT was carried out to visualize HAG depot location in the posterior orbit. Results: Both good functional and cosmetic results were achieved with no enophthalmos left, no lid lag and no lagophthalmos supine, upper eyelid excursion and significant upper eyelid sulcus improvement. The patient noted complete disappearance of pain and vision enhancement. No complications were observed. On kinetic CT HAG depot was visualized deep in the posterior orbit extraconal and shifted along with extraocular muscles movements. Conclusions: To our knowledge this is the first known case of simultaneous mucoperiosteal flap lower eyelid placement and intraorbital hyaluronic acid gel injection for enophthalmos and nocturnal lagophthalmos correction in Parry-Romberg syndrome. Stable functional and cosmetic effect in that syndrome was observed during 9 months of the follow-up.
Referent/in: Andreea Botezan (Sibiu)
Background: Lagophthalmos secondary to facial nerve damage defined as the inability to completely close the eyelids may lead to trophic disorders of the cornea and has a great impact on socio-professional integration and quality of patients life, the aesthetic and functional problems could be sometimes devastating. Methods: Within six years we performed eighteen implantations of gold weights in patients with facial nerve palsy. In all cases we used custom-made gold implants, the choice of gold weights being performed preoperatively. Results: In all cases we achieved a good eyelid closure and the reduction of the ocular surface irritation phenomena. There were no intra/ postoperative complications. Five patients had an additional procedure to correct ectropion ( Duverger method). In two cases the gold weight was removed for the following reasons: remission of paralysis and to perform a MRI scan. Conclusions: The use of gold weight eyelid implants is certainly a desirable option for treatment of patients suffering from lagophthalmos being an effective method of reducing the corneal complications and good aesthetic results. The technique is safe, simple to perform, inexpensive and easily reversed or revised if necessary. The method is suitable for both irreversible and reversible facial nerve paralysis.