Freie Vortragssitzungen, Freitag, 2.10.2015

 
Saal 3 16:15 - 17:45 02.10.2015
Freie Vortragssitzung Fr26
Retina: OCT-Angio / CSCR
Vorsitzende/r: Andrea Hassenstein (Hamburg), Sebastian Wolf (Bern)

Referent/in: Matthias Gutfleisch (Münster)
Fragestellung: Die OCT-Angiographie (Phase-Variant-OCT) und die en-face Darstellungen des SD-OCT sind neue, nichtinvasive Methoden, um innerhalb von Sekunden in Miosis und ohne intravenös applizierten Farbstoff Gefäßdarstellungen der verschiedenen, makulären Gefäßschichten zu erhalten. Ziel der vorliegenden Studie war es, bei Pigmentepitheleinrissen (RIP) bei vaskularisierten, Pigmentepithelabhebungen (PED) im Rahmen einer exsudativen AMD die Aderhaut- und Netzhautbefunde zu analysieren und mit der konventionellen Fluoreszeinangiographie zu vergleichen. Methodik: Bei 10 Patienten mit einem RIP wurden retrospektiv konventionelle Fluoreszeinangiographie (HRA 2, Heidelberg Engineering, Heidelberg) und OCT-Angiographie (SSDA-Modus, Angiovue, Optovue, Fremont CA, USA) untersucht. Im Bereich des RPE-freien Areals wurden die oberflächlichen Aderhautschichten und die tieferen Netzhautschichten untersucht. Hierzu wurde dieser Bereich systematisch mit Schichtdicken von 20 µm analysiert. Das RIP-Areal wurde hinsichtlich der Abgrenzbarkeit, Gefäßfüllung und Ausdehnung beschrieben. Ergebnisse: Bei allen Augen ließ sich der RIP-Bereich sowohl in der Fluoreszeinangiographie als auch in der OCT-Angiographie darstellen. Beim Vergleich der beiden Verfahren waren der RIP-Bereich in der Fluoreszeinangiographie und OCT-Angiographie meistens scharf abgrenzbar. Die Aderhautgefäße im RIP-Bereich hoben sich optisch von dem umgebenden Bereich ab. Die Ausdehnung der Läsion im Sinne des größten Durchmessers war mit beiden Methoden vergleichbar. Schlussfolgerungen: Die OCT-Angiographie kann das in der Fluoreszeinangiographie hyperfluoreszente Areal des RPE-freien Areals abgrenzen und darstellen. Bei der Segmentierung auf der Ebene des RPE erscheint das Ausmaß des RPE freien Areals vergleichbar. Diese neue Form der Angiographie scheint für die Darstellung pathologischer Veränderungen im Bereich des RPE und der Aderhaut insbesondere bei häufigen Verlaufsuntersuchungen unter einer anti-VEGF-Therapie als geeignet.
Referent/in: Marie-Louise Farecki (Münster)
Hintergrund: Die OCT-Angiographie (Phase-Variant-OCT) ist eine neue Methode, um innerhalb von Sekunden, in Miosis und ohne Farbstoff Gefäßdarstellungen der verschiedenen Gefäßschichten der Makula zu erhalten. Ziel der vorliegenden Studie war es, bei klassischen und okkulten CNV im Rahmen einer exsudativen AMD die Befunde in den tieferen Netzhautschichten und oberflächlichen Aderhautschichten zu analysieren und zu vergleichen. Patienten und Methode: Mittels Fluoreszeinangiographie (FA) wurden 15 CNV bei Patienten mit einer exsudativen AMD klassifiziert: 5 CNV überwiegend klassisch, 5 minimal klassisch, 5 rein okkulte CNV. Die Gefäßdarstellungen in der OCT-Angiographie (Angiovue, Optovue, Fremont CA, USA) wurden bei ihnen in den klassischen und okkulten Anteilen analysiert. Hierbei wurden systematische die mittlere Aderhaut, die Choriokapillaris, die RPE-Schicht und die äußere Netzhaut-Schicht mit Schichtdicken von 20 µm dargestellt. Die in der FA charakterisierten CNV-Anteile wurden bezüglich ihrer Abgrenzbarkeit, ihrer Gefäßfüllung und Ausdehnung beschrieben. Ergebnisse: Bei allen CNV-Läsionen ließ sich der Gefäßanteil in der OCT-Angiographie in verschiedenen Schichten darstellen. Hierbei zeigte es sich, dass klassische Anteile eine bessere Darstellbarkeit, eine höhere Flußgeschwindigkeit und eine steilere, bis in die äußeren Netzhautschichten sichtbare Ausdehnung hatten, während die okkulten Anteile sich schlechter abgrenzen ließen und eine flachere Ausbreitung mit geringerer Flußgeschwindigkeit zeigten. Die Ausdehnung der CNV war bei okkulten und klassischen Anteilen besser zu definieren als in der FA, entsprach aber bei allen CNV in etwa den FA Ausdehnungen. Schlussfolgerungen: Die OCT-Angiographie kann die in der FA definierten Typen und Anteile einer CNV im Rahmen der exsudativen AMD abgrenzen und darstellen. Allerdings sind hierzu klare Analysealgorithmen zu definieren, die sowohl bezüglich der veränderten Gefäßschicht und der dort beobachteten Gefäßveränderungen die CNV-Phänotypen klar und neu beschreiben.
Referent/in: Benedikt Book (Münster)
Fragestellung: Die OCT-Angiographie (OCTA) basierend auf phase-variance OCT Technologie ist eine neue Methode, um innerhalb kurzer Zeit, in Miosis und ohne Einsatz von Farbstoffen eine nichtinvasive Darstellung retinaler und choroidaler Gefäßstrukturen zu erhalten. Ziel der vorliegenden Studie war die Korrelation von OCT-angiographisch darstellbaren strukturellen Veränderungen bei vaskularisierten Pigmentepithelabhebungen (PED) im Rahmen einer exsudativen AMD mit den Ergebnissen der Angiographie. Ein Fokus lag dabei auf der Detektion von AMD-assoziierten choroidalen Neovaskularisationen (CNV) in der OCTA. Methodik: Wir erhoben retrospektiv Daten von 13 Augen mit exsudativer AMD und begleitender vaskularisierter PED. Es wurden ein OCTA (Angiovue, Optovue, Fremont CA, USA) durchgeführt sowie eine Fluoreszein- und ICG-Angiographie. Neben der klinischen Untersuchung erfolgte die Anfertigung und Auswertung eines Spectral Domain (SD) OCT (Spectralis, Heidelberg Engineering, Heidelberg) sowie eines en-face OCT (Angiovue, Optovue, Fremont CA, USA). Zur Auswertung der OCTA Aufnahmen wählten wir eine Choriokapillaris (CC)-parallele und eine Pigmentepithel (RPE)-parallele optische Schnittführung in der sequential similarity detection algorithm (SSDA)-Darstellung. Ergebnisse: Der in der Angiographie anfärbbaren CNV bei PED konnte ein OCT-angiographisches Korrelat zugeordnet werden. Die subpigmentepitheliale Morphologie der vaskularisierten PED zeigte sich in en-face OCT und OCTA weitestgehend kohärent. Es erwies sich eine RPE-parallele SSDA-Darstellung als vorteilhaft für die systematische Untersuchung der tiefen Netzhautschichten sowie des unmittelbar subpigmentepithelial befindlichen Raumes. Eine CC-parallele SSDA-Darstellung ermöglichte die Begutachtung von PED-Basis, Choriokapillaris und Choroidea. Schlussfolgerung: Die nichtinvasive OCTA des Augenhintergrunds erschließt neue Möglichkeiten in der Interpretation pathologischer Veränderungen des subpigmentepithelialen Raums bei vaskularisierten PED im Rahmen einer exsudativen AMD. Dabei schafft die Wiedergabe einer zusätzlichen räumlichen Dimension der retinalen und choroidalen Gefäßtopographie die Voraussetzung für ein Verständnis der Pathogenese von Neovaskularisation bei AMD. Die Ergebnisse unserer Studie können zukünftig dazu beitragen prognostische Faktoren in der Behandlung der PED bei AMD aufzuzeigen und Hilfestellung in der systematischen Auswertung von OCT-angiographischen Aufnahmen zu geben.
Referent/in: Maximilian Pfau (Zürich)
Purpose: To evaluate the diagnostic utility of OCT-angiography of the foveal avascular zone (FAZ) in eyes with retinal vascular disease. Methods: OCT-angiography was performed of the FAZ in 228 eyes using the Optovue RTVue XR Avanti (Optovue, Inc., Freemont, CA, USA). The superficial vascular plexus slab ranged from 3 µm below the internal limiting membrane (ILM) to 15 µm below the inner plexiform layer (IPL). The deep layer slab ranged from 15 µm below the IPL to 70 µm below the IPL. Among the eyes, 29 eyes presented with diabetic retinopathy (DRP) and 19 eyes with retinal vein occlusion (RVO). OCT-angiography of 25 healthy age-matched eyes served as control group. Additionally, the patient charts were reviewed and best-corrected visual acuity (BCVA) was measured. Results: The mean maximum-FAZ-diameter was in eyes with retinal vascular disease (951.08 ±364.14µm) significantly larger than in healthy eyes (661.19±171.69µm; p< 0.001) in the superficial vascular plexus. The enlargement was even more pronounced in the deep vascular plexus (1214,49 ±410,75µm versus 731.93 ±189.86µm; p< 0.001). Subgroup analyses demonstrated that FAZ enlargement was present in all three major subgroups (DRP, CRVO, RVO). Furthermore, the maximum FAZ diameter correlated to the best-corrected visual acuity statistically significantly (Spearman´s rho 0.469; p< 0.001). Moreover, the FAZ in eyes with DRP, CRVO and BRVO often appeared to be asymmetrical. Thus, in eyes with retinal vascular disease the angle of the maximum-FAZ-diameter was usually neither horizontal (0° ±15°) nor vertical (90° ±15°). Accordingly, an ad-hoc analysis revealed that the angle of the maximum-FAZ-diameter can be used for diagnostic screening with a sensitivity of 87.50% (95% CI: 74.74%-95.24%) and specificity of 72.00 % (95% CI: 50.61%-87.88 %). Lastly, OCT-angiography of CRVO and BRVO featured typical funduscopic findings like enlarged and tortuous veins. Likewise, OCT-angiography DRP featured microaneurysms and often signs of DME. Conclusion: The results indicate that OCT-angiography can be used to diagnose retinal vascular diseases. Alterations of the FAZ were found to be more pronounced in the deep vascular plexus. Thus, OCT-angiography is likely more sensitive and specific than fluorescein-angiography, which depicts mainly the superficial vascular plexus. Further studies will be needed, to evaluate whether OCT-angiography can substitute fluorescein-angiography in clinical decision-making.
Referent/in: Tina Rike Herold (München)
Background: The pathogenesis of central serous chorioretinopathy (CSC) is still poorly understood. In an animal model of CSC the mineralocorticoid receptor (MR) of the choroid was found to play a role in CSC. Since there is no clear evidence based therapy for non self-limiting CSC, this case series evaluates the mid-term effect of oral spironolactone in CSC . Methods: In this interventional uncontrolled prospective case series we present 25 consecutive CSC patients. Patients were treated with spironolactone 25mg twice daily (Spironolacton AL® 50mg, ALIUD PHARMA) for up to twelve weeks. Follow –up examinations such as BCVA and OCT were performed at 3 months, 6, and 9 months after treatment. Main outcome measure was a change of subretinal fluid (SRF) (in micrometers) measured by optical coherence tomography from baseline until 9 months after initiating spironolactone treatment. Secondary outcome was a change in central retinal thickness (CRTin micrometers) as measured by OCT and a change in BCVA. Furthermore the mid–term recurrence rate at 6 and 9 months after successful treatment with spironolactone was evaluated. Results: The subretinal fluid (SRF; mean) decreased from 179μm (baseline) to 48μm (visit 9) (difference 131μm). Total central retinal thickness (CRT; mean) decreased from 365μm before treatment (baseline) to 254μm after 9 months (difference 111μm). The BCVA (Median) increased from 0,63 at baseline to 0, 8 at visit 9. The recurrence rate at 6 months after treatment with spironolactone was 48% (n= 12), and 40% after 9 months (n=10). Conclusion: Our case series could confirm a positive effect of spironolactone on the course non resorbing CSC, although it may not have an influence on the recurrence rate or mid-term course of the disease once the treatment is stopped. A longer follow-up with a larger number of cases may provide better data about the long-term efficacy, recurrences, and safety of this well-tolerable and non-invasive treatment option of CSC. Based on preliminary data. 12 Months-Results will be presented at Congress.
Referent/in: Claudia Thieme (Berlin)
Hintergrund: Die Chorioretinopathia centralis serosa (CCS) ruft eine bevorzugt in der Makula gelegene seröse Abhebung der neurosensorischen Retina hervor. In früheren Studien konnte nachgewiesen werden, dass durch eine Aldosteron-/Mineralocorticoid-Rezeptoraktivierung über einen nur in choroidalen Gefäßen exprimierten Calciumkanal eine Vasodilatation hervorgerufen wird. Ein entsprechender Aldosteron-Rezeptor-Antagonist (Eplenerone) könnte somit als Behandlungsoption dienen. Die aktuelle Datenlage in der Literatur zu dieser Behandlung ist begrenzt. Patienten und Methoden: In unserer retrospektiven Fallserie untersuchten wir den Behandlungsverlauf von 22 Augen von 15 Patienten (männlich:weiblich=12:3, Durchschnittsalter: 41±11Jahre) mit Chorioretinopathia centralis serosa, die mit Eplenerone (Inspra®) zunächst 1 Woche 25mg/Tag, ab der 2. Woche 2 x 25mg/Tag über einen Beobachtungszeitraum von mind. 4 Wochen (19±4 Wochen) behandelt wurden. Davon waren 8 Augen nicht und 15 Augen mit Acetazolamid vorbehandelt, welches keine Reduktion der subretinalen Flüssigkeit bewirkt hatte. Ergebnisse: Vor Behandlungsbeginn mit Eplenerone zeigte sich bei allen Patientenaugen eine Abhebung des retinalen Pigmentepithels mit subretinaler Flüssigkeit. Ein bilateraler Befall lag bei 7 Patienten vor. Bei 14 (64%) der betroffenen Augen konnte unter Therapie eine deutliche Abnahme der subretinalen Flüssigkeit mittels OCT von 169,79±116,61µm auf 64,57±84,24µm gemessen werden (p=0.01). Die zentrale Netzhautdicke hat von 403,92±135,19µm auf 302,79±104,9µm abgenommen (p=0.02). Der Mittelwert des bestkorrigierten Visus (BCVA) verbesserte sich von 0,60 auf 0,80. Bei lediglich einem Patienten (7%) musste die Therapie wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden. Schlussfolgerung: Es konnte in dieser kleinen Fallserie gezeigt werden, dass 64% der betroffenen Augen mit Chorioretinopathia centralis serosa von einer Therapie mit Eplenerone profitierten. Lediglich ein Patient musste die Therapie wegen unerwünschter Nebenwirkungen frühzeitig beenden. Diese positiven Ergebnisse sollten Anlass sein, um Studien mit einer größeren Patientenpopulation durchzuführen.
Referent/in: Burkhard von Jagow (Berlin)
Fragestellung: Für den Mineralocorticoid-Antagonisten Eplerenone konnte im Tiermodell und in kleinen Fallserien die Wirksamkeit bei der Behandlung der chronischen Chorioretinopathia centralis serosa (CCS) nachgewiesen werden. Anhand einer retrospektiven Fallserie von 15 Patienten aus unserer Klinik, die mit dieser off-label Therapie behandelt wurden, sollen erste Ergebnisse evaluiert werden. Methodik: 15 Patienten, 14 Männer und eine Frau, mit prolongiertem oder chronischem Verlauf einer CCS wurden mit Eplerenone (im Standard 25mg für 1 Woche und 50mg für 3 Wochen) behandelt. Bestkorrigierter Visus, Amsler-Test und die Netzhautdicke im OCT wurden als Erfolgsparameter ausgewertet. Die Inzidenz von unerwünschten Nebenwirkungen wurde vermerkt. Außerdem wurde weitere Faktoren wie Multifokalität der CCS, Dauer der Erkrankung und vorangegangen Behandlungsversuche untersucht und ihr Einfluss auf den Behandlungserfolg evaluiert. Ergebnis: Die Therapiedauer betrug zwischen 4 und 12 Wochen (Median 8 Wo). Die Eplerenon-Therapie wurde zwischen 3 und 46 Monaten (Median 4 Monate) nach Beginn der Beschwerden begonnen. Eplerenone war bei keinem Patienten die initiale Behandlung. Häufigste vorangegangene Behandlungsansätze waren Arbeitspausen und Acetazolamid p.o. (15 Patienten); 3 Patienten war mit einer PDT vorbehandelt und 2 Patienten hatte Spironolacton p.o. erhalten. Bei 11 Patienten handelte es sich um eine monofokale CCS mit PE-Abhebung; bei 4 Patienten lag ein multifokales Bild vor. Der Amsler-Test war allen Patienten vor Therapie positiv und verbesserte sich bei 12 Patienten, bei 2 Patienten blieb der Test gleich, bei einem Patienten nahmen die Metamophopsien zu. Der Visus verbesserte sich bei 5 Patienten, bei 10 Patienten blieb der Visus auf hohem Niveau (0,7 bis 1,0) gleich. Die mittlere zentrale OCT-Makuladicke verbesserte sich bei 14 Patienten (von 361±162µm auf 282±107µm). Abhebungen blieben bei 6 Patienten im OCT nachweisbar. Ein Patient gab eingeschränkte Leistungsfähigkeit in Zusammenhang mit der Therapie an. Schlussfolgerung: Eplerenon konnte als gut verträgliche Therapie in unserer Fallserie sowohl bei vorbehandelter, chronischer CCS als auch bei erster Manifestation einer CCS mit prolongiertem Heilungsverlauf zu einer Verbesserung des Netzhautbefundes oder der Metamorphopsien führen.
Referent/in: Olesya Zavoloka (Kharkiv)
Although the majority of cases of central serous chorioretinopathy are self-limited, resolving spontaneously after a number of weeks, the recurrence rate is estimated to be 20% to 50%, some cases will be chronic, lasting six months or longer. The evidence of Helicobacter pylori infection appears more often in patients with central serous chorioretinopathy. The aim was to estimate the clinical efficiency of Helicobacter Pylori infection eradication in treatment of patients with central serous chorioretinopathy. Methods: 93 patients with acute central serous chorioretinopathy participated in this study. Patients were divided into experimental group (33 Helicobacter Pylori positive patients who received eradication treatment) and two control groups who did not receive eradication treatment: 29 Helicobacter Pylori positive patients and 31 Helicobacter Pylori negative patients. Research methods were best-corrected Snellen visual acuity, optical coherence tomography on the «SOCT Copernicus» and fluorescein angiography. Results: The Helicobacter Pylori eradication caused decreasing of disease duration on 3 months (р=0.04) and recurrence frequency on 45.6 % (р=0.03) as well as improvement distant prognosis after 2 years: visual acuity increasing in 1,2 times (р=0.03), decreasing of scotoma frequency in 2.4 times (р=0.02) and scotoma size in 1.9 times (р=0.04), decreasing of metamorphopsia frequency in 1.3 times (р=0.03) and color pathology in 1.6 times (р=0.04); positive dynamic with complete resorbtion of subretinal fluid was marked after 3 months in all patients with central serous chorioretinopathy. Conclusions: The Helicobacter Pylori eradication is effective in treatment of Helicobacter Pylori positive patients with central serous chorioretinopathy.
Referent/in: Karen Schaal (Miami)
Fragestellung: Ziel dieser retrospektiven Studie ist die Auswertung von Weitwinkel Spectral Domain (SD) und Swept Source (SS) Optischen Koherenz Tomographischen (OCT) Bildern (Volumen Scans) mit der Fragestellung, ob Subretinale Drusenoide Deposits (SDD) auf Weitwinkel en face slab Bildern zuverlässig erfaßt werden können. Methodik: Patienten mit trockener alterskorrelierter Makuladegeneration (AMD) wurden mit dem SD-OCT (Cirrus HD-OCT, Carl Zeiss Meditec Inc., Dublin, CA, USA; zentrale Wellenlänge: 840nm) und einem 100kHz SS-OCT Prototyp (Carl Zeiss Meditec Inc., Dublin, CA, USA; zentrale Wellenlänge: 1050nm) untersucht. Sieben unterschiedliche en face Slabs wurden evaluiert, deren Dicke von 20–50 µm variierte, und deren intraretinale Positionen bis zu 55 µm oberhalb des Retinalen Pigmentepithels (RPE) betrugen. Mehrere 6mmx6mm SD-OCT en face slab Bilder des hinteren Augenpols wurden als Montage zusammengesetzt und mit den entsprechenden 9x12mm Weitwinkel SS-OCT en face slab Bildern verglichen. Diesen Weitwinkel en face slab Bildern wurden Fundus Foto, Fundus Autofluoreszenz (FAF) und Infrarot (IR) Aufnahmen gegenübergestellt. Ergebnisse: 160 Patienten (256 Augen) wurden mit beiden OCT Geräten untersucht und von 57 Patienten (95 Augen) lagen zusätzlich Fundus Foto, FAF und IR Aufnahmen vor. Von diesen 95 Augen zeigten 32 (34%) retikuläre Pseudodrusen (RPD) auf Fundus Foto, FAF und IR Bildern, und das charakteristische RPD Muster war auf den entsprechenden Weitwinkel en face slab OCT Bildern ebenfalls klar zu erkennen. Das en face slab Bild, welches das RPD Muster am zuverlässigsten zeigte ist ein 20 µm dicker Slab mit einer unteren Slab-Grenze von 35µm und einer oberen Slab-Grenze von 55µm oberhalb des RPEs. Schlußfolgerung: Weitwinkel SD-OCT und SS-OCT en face slab Bilder sind in der Lage SDD klar darzustellen und können möglicherweise den aktuellen Goldstandard (Fundus Foto, FAF, IR) zur Diagnose Retikulärer Pseudodrusen ersetzen.