Von Cyberknife über iStent bis Versorgungsforschung

Highlights für Glaukomspezialisten, Tumorexperten und Clinical Scientists

Was die MIC in der Allgemeinchirurgie, ist die MIGS für die Augenheilkunde – die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies liegt auch an einer Vielzahl innovativer Mikroimplantate wie iStent, Cypass und Filterkissen. Wo liegen Vorteile, wo Nachteile der minimalinvasiven Verfahren im Vergleich zu den herkömmlichen chirurgischen Prozeduren? Dieser spannenden Frage widmet sich das Symposium „Minimalinvasive Glaukomchirurgie“ am Sonntag in der Zeit von 08:30 bis 10:00 Uhr.

Für Glaukom-Interessierte geht es gleich im Anschluss ab 10:15 Uhr weiter mit der Sitzung „Glaukom jenseits des IOP: neue diagnostische und therapeutische Ansätze“. Experten diskutieren unter anderem über das neuroprotektive Potenzial von Kristallinen, über immunologische Mechanismen zur Erkennung des Glaukoms und elektrophysiologische Ansätze.

Um okuläre Tumoren optimal zu therapieren, ist nicht nur ophthalmologische Expertise gefragt. Das Symposium „Interdisziplinäre Behandlung der okulären Tumoren“ wirft von 12:00 bis 13:30 Uhr ein Schlaglicht auf die enge Zusammenarbeit zwischen Augenärzten, Onkologen, Radiologen, Genetikern, Strahlentherapeuten und Nuklearmedizinern. Am Beispiel von malignen Tumoren der Bindehaut und der Choroidea wird die Wertigkeit der Biopsie, die Sentinel Lymphknoten Untersuchung, moderne systemtherapeutische Ansätze sowie lokale strahlentherapeutische und chirurgische Ansätze bei Aderhaut- und Bindehauttumoren dargestellt.

Auch die Forschung kommt am Sonntag nicht zu kurz. Inwiefern epidemiologische Kenntnisse und Versorgungsstudien die zukünftigen Strukturen in der Augenheilkunde beeinflussen werden, ist Thema einer gleichlautenden Sitzung von 10:15 bis 11:45 Uhr. Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Drittmitteleinwerbung und berufliche Perspektive für den Clinical Scientist und den Naturwissenschaftler in der Augenheilkunde“. Experten der DFG und des BMBF werden ab 12:00 Uhr Fördermöglichkeiten schildern und mit den Teilnehmern diskutieren, wie man die Drittmitteleinwerbung verbessern kann.